1. FC Köln steckt tief in der Krise – und jetzt kommt der FC Bayern
Karlheinz MiesSieglos-Serie: Fan-Banner gegen Köln-Trainer Lukas Kwasniok - 1. FC Köln steckt tief in der Krise – und jetzt kommt der FC Bayern
1. FC Kölns Krise in der Bundesliga hält an: Nach einem 2:2 gegen den 1. FC Heidenheim ist die Mannschaft nun seit sieben Spielen ohne Sieg. Frustrierte Fans machten ihrem Unmut über Trainer Lukas Kwasniok Luft und entrollten nach dem Spiel ein Transparent mit der Aufschrift „KWASNI YOK“. Nun steht für die Kölner eine harte Woche an – mit dem FC Bayern als Gast unter der Woche und dem entscheidenden Duell gegen den Tabellenletzten Mainz 05.
Der 1. FC Köln hatte die Saison vielversprechend begonnen, doch seit dem 2. November wartet das Team vergeblich auf einen Sieg. Die jüngste Enttäuschung folgte beim 2:2 gegen Heidenheim, das die sieglose Serie auf sieben Bundesliga-Spiele ausdehnte.
Nach dem Abpfiff ließen die Anhänger keinen Zweifel an ihrer Unzufriedenheit. Mit einem gezielten Spruchband gegen Kwasniok machten sie ihrem Ärger Luft – ein deutliches Zeichen für die wachsende Ungeduld angesichts der schwachen Leistungen. Der Trainer reagierte, indem er die Proteste anerkannte und betonte, für Gespräche mit den Fans offen zu sein. Doch Erholung ist vorerst nicht in Sicht: Am Mittwoch empfängt Köln den FC Bayern München, bevor es zum Auswärtsspiel gegen den Schlusslicht Mainz geht. Beide Partien werden zeigen, ob die Mannschaft die Wende schafft.
Das Remis zementiert die anhaltende Krise der Kölner, die seit Anfang November ohne Sieg bleiben. Kwasnioks Bereitschaft zum Dialog mit den Fans deutet auf den Versuch hin, die Stimmung zu beruhigen. Gleichzeitig muss das Team sich schnell fangen – denn in den kommenden Tagen stehen zwei entscheidende Spiele an.