1. FC Köln kassiert erneut hohe DFB-Strafe wegen Pyro-Chaos bei Spiel gegen Gladbach
1. FC Köln kassiert erneut hohe DFB-Strafe wegen Pyro-Chaos bei Spiel gegen Gladbach
Der 1. FC Köln wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit einer Strafe von 98.500 Euro belegt, nachdem Fans bei einem jüngsten Spiel Dutzende pyrotechnische Gegenstände gezündet hatten. Der Vorfall ereignete sich während der Partie gegen Borussia Mönchengladbach, bei der Leuchtfackeln und Blitzlichter sowohl auf als auch neben dem Platz für Unterbrechungen sorgten.
Anhänger zündeten vor, während und nach dem Spiel insgesamt 56 Bengalos und 30 Stroboskop-Lichter. Der entstehende Rauch war so dicht, dass das Spiel für zwei Minuten unterbrochen werden musste, bis die Offiziellen die Luft wieder klärten. Es war nicht das erste Mal, dass der FC Köln für vergleichbares Fehlverhalten seiner Fans bestraft wurde.
Der Verein hat seit Ende 2025 bereits vier Geldstrafen erhalten, die allesamt mit Ausschreitungen der Fans zusammenhängen. Am 30. Oktober 2025 wurden 38.000 Euro fällig, gefolgt von weiteren 41.000 Euro am 5. Dezember. Eine geringere Strafe von 13.000 Euro folgte am 2. Februar 2026. Zusammen mit der jüngsten Sanktion beläuft sich die Gesamtsumme für diese Vorfälle nun auf 190.500 Euro.
Ein Teil der neuen Strafe – bis zu 32.800 Euro – kann umgewidmet werden. Der DFB gestattet dem Verein, diesen Betrag für Sicherheitsverbesserungen oder Programme zur Verhinderung künftiger Gewalt einzusetzen.
Die wiederholten Strafen unterstreichen die anhaltenden Probleme mit dem Verhalten der Fans bei Spielen des 1. FC Köln. Der Verein muss nun entscheiden, wie er den absetzbaren Teil der Strafe verwendet – die Möglichkeiten beschränken sich auf Sicherheitsaufrüstungen oder Gewaltprävention. Das Urteil des DFB bleibt mindestens bis Februar 2026 in Kraft.
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